Bitcoin Handel

Der Bitcoin Handel kommt nimmt nach 2014 wieder richtig Fahrt auf.

Der Handel mit Bitcoins kommt immer mehr in Schwung. Das schlimme Jahr 2014 mit der Pleite der damals größten Bitcoin-Handelsplattform MT. Gox ist nahezu vergessen. Zahlreiche Unternehmen von Ebay bis zum Online-Spieleanbieter Zynga wollen Bitcoins in naher Zukunft als offizielles Massen-Zahlungsmittel einführen; Microsoft, Dell oder Expedia haben es bereits getan. Der Bitcoin Handel scheint sich nachhaltig zu etablieren.

BTC-Wechselkurs unterliegt heftigen Schwankungen

Der Bitcoin Handel basierte in den Jahren 2010 bis etwa 2012 auf einem Wechselkurs, der in den Bitcointalk-Foren frei ausgehandelt wurde. Abgesehen von einem kurzen, aber heftigen Kursanstieg im Juni 2011, bewegte sich der Kurs in diesem Zeitraum ausschließlich im einstelligen Bereich; für einen Bitcoin haben Sie zu dieser Zeit also grundsätzlich weniger als zehn Euro erhalten. 2012 zog der Kurs dann leicht an, bevor sich 2013 der Aufwärtstrend zusehend verstärkte. Teilweise wurde dann ein Bitcoin für rund 250 Euro gehandelt. Der Grund für das plötzliche Interesse an BTC-Coins und dem Kursanstieg lag in der neuen medialen Aufmerksamkeit, in der steigenden Verbreitung dieser virtuellen Währung und nicht zuletzt in der zypriotischen Bankenkrise.

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In der Folgezeit erschwerten erhebliche Kursschwankungen den Bitcoin Handel. So fiel der Kurs zwischenzeitlich um rund 80 Prozent, bevor er im November 2013 auf Rekordhoch stieg. Rund 1.000 Euro war zu der Zeit ein einziger Bitcoin wert. Nach einem Kursabsturz im Frühjahr 2014 auf Wechselkurse um 280 Euro, der übrigens einherging mit dem Konkurs der Mt. Gox Bitcoin-Handelsplattform, stabilisierte sich der Kurs wieder auf rund 550 Euro pro Bitcoin. In der Folge pendelte der Kurs quasi zwischen Tiefst- und Höchstständen hin und her. Im Spätsommer 2016 war dann ein Bitcoin rund 555 Euro wert.

Bitcoin Handel – von Handelsplattformen und Wechselbörsen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Internet-Präsenzen respektive Plattformen, auf denen der Bitcoin Handel möglich ist. So gilt zum Beispiel die auf der London Stock Exchange gelistete Plus500 LTD mit ihrer Website als der Geheimtipp schlechthin für Spekulanten. Dabei fungiert das Unternehmen als reiner CFD Anbieter. Hier werden allerdings keine einzelnen Bitcoins gehandelt; stattdessen können Sie auf Kursunterschiede zwischen Verkauf und Erwerb spekulieren. Somit können selbst bei fallenden Kursen Gewinne erzielt werden. Wenn Sie demgegenüber nicht auf Kursschwankungen spekulieren möchten und Bitcoins lediglich kaufen oder auch verkaufen möchten, stehen Ihnen zum Beispiel folgende renommierte Exchange-Plattformen und Börsen zur Verfügung:
-bitcoin.de: Größter OTC Handelsplatz für Bitcoin in Europa mit mehr als 260.000 Kunden.
– bistamp.net: Slowenische Bitcoin Börse.
– coinimal.com: Betreiber ist die österreichische Coinimal GmbH, die als Spezialist für den Verkauf und Kauf von Bitcoins sowie Altcoins gilt.
– VirWoX: Der Bitcoin Handel läuft hier über Linden Dollars, die anschließend zum Beispiel in US-Dollar oder Euro konvertierbar sind.

Bitcoins reifen immer mehr zu einem adäquaten Zahlungsmittel heran.

Mit Coins können auch Waren oder Dienstleistungen bezahlt werden. Mitte 2015 waren weltweit bereits rund 6.300 Geschäfte und Hotels registriert, bei denen Sie mit BTC bezahlen können. In Deutschland existieren diesbezüglich rund 100 Akzeptanzstellen, die sich aus den unterschiedlichsten Branchen rekrutieren. Auch einige größere Online-Dienste, wie zum Beispiel Expedia, Dell, Microsoft Account, Overstock.com und Social News Aggregator Reddit, akzeptieren aktuell Bitcoins als Zahlungsoption. Zudem ist eine Bezahlung in Bitcoins insbesondere bei kommunalen Dienstleistungen, bei manchen Reiseveranstaltern und bei einigen Spieleentwicklern möglich.